Herzlich Willkommen

auf der Homepage der Bürgerkapelle Langenargen e.V. Schön, dass Sie zu uns gefunden haben. Auf diesen Seiten wollen wir Sie über unser Vereinsgeschehen informieren. Viel Spaß beim Stöbern!

 

Gerne sind Sie eingeladen, uns bei einem unserer kommenden Auftritte zu besuchen. Wenn Sie selbst Spaß am Musizieren haben, dann kommen Sie doch mal in unserer Probe vorbei. Diese findet in der Regel Freitags um  20:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Musikschule statt.

 

Ab sofort ist unsere neue CD "Bürgerkapelle - Best of" verfügbar.   Mehr Informationen

 


News

Nach dem Konzert Erleichterung

Wir blicken auf ein schönes aber auch anstrengendes Konzertwochenende zurück. Der letzte Ton in der Kirche ist verhallt und die Noten sind versorgt. Wir freuen uns darüber, dass so viele Besucher der Einladung zu den Konzerten „Abseits des Üblichen“ – so schreibt die Schwäbische Zeitung – gefolgt sind, um dieser nicht alltäglichen Musik zu lauschen. Ein herzliches Dankeschön gilt der kath. Kirchengemeinde Kressbronn, bei der wir zu Gast sein durften. Vielen Dank unseren Aushilfen, unserem Ansager Ralph Zodel, der wie immer sehr informativ durchs Programm führte und nicht zuletzt unserem Dirigenten Florian Keller, der uns hochengagiert und nicht locker lassend zum Ziel führte.

Link zur Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung vom 07.04.2019

 

 

Nach solch anspruchsvoller Literatur freuen wir uns nun auf eine bald startende Sommersaison mit unterhaltsamen Frühschoppenkonzerten, z.B. beim Maibaumstellen am 01.05. vor traumhafter Bodenseekulisse.

 

Sinfonische Klänge bei Kirchenkonzerten der Bürgerkapelle

An zwei Konzerten bringt die Bürgerkapelle Langenargen sinfonische Werke für Blasorchester zu Gehör: Am Samstag, 06.04. um 20:00 Uhr in St. Martin Langenargen und am Sonntag, 07.04. um 19:00 Uhr in Maria Hilfe der Christen in Kressbronn. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

 

Eröffnet wird das Konzert durch die „Fanfare for the common man“ in einer Bearbeitung für Blechbläser aus der Feder des Dirigenten Florian Keller. Das Waldhornkonzert Nr. 1 von Richard Strauss ist das am häufigsten gespielte Konzert auf diesem Instrument und gilt als Repertoirewerk der Hornvirtuosen. Solist der Bürgerkapelle ist der 16-jährige Simon Breyer.

 

Die „Armenischen Tänze“ des US-Amerikanischen Komponisten Alfred Reed entstanden ab 1972 in zwei Teilen und erzählen von armenischen Volksweisen. Teil I der mehrteiligen Suite ist ein Klassiker der sinfonischen Blasmusik und ein Meisterwerk von Alfred Reed. Die sinfonische Dichtung „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ von Modest Mussorgski ist Beispiel russischer Programmmusik und beschreibt den Tanz der Hexen auf Lyssaja gora – dem „kahlen Berg“, einem Ort der slawischen Mythologie. Mussorgski nutzt verschiedene Motive und Melodien, um das dämonische Treiben musikalisch in schaurig wilder (Un-)Ordnung darzustellen. Versöhnlich geht das Stück zu Ende, wenn der Tagesanbruch die letzten Geister vertreibt. Dem sakralen Umfeld des Konzertes gerecht wird Anton Bruckners prächtige Motette „Ecce Sacerdos magnus“. Der große Dynamikumfang des Werkes vom fortefortissimo bis zum pianopianissimo soll den Pomp und die Größe des bischöflichen Amtes als auch die Demut des Bischofs gegenüber Gott zum Ausdruck bringen.

 

Lange hat die Bürgerkapelle Langenargen e.V. unter ihrem Dirigent Florian Keller auf dieses Projekt hingearbeitet, welches das Ensemble erneut vor musikalische Herausforderungen stellte. Nun freuen sich die Musikerinnen und Musiker des Orchesters darauf, das Erarbeitete im Rahmen der zwei Konzerte den Freunden sinfonischer Blasmusik vortragen zu können.

 

Simon rockt den Strauss

Noch einen Schluck aus der Wasserflasche, dann setzt Simon sein Horn an und spielt seinen ersten Einsatz zum Waldhornkonzert Nr. 1 von Richard Strauss. Soeben haben die Musikerinnen und Musiker der Bürgerkapelle den Eröffnungsakkord zu diesem bekannten Werk gespielt, dann ist der junge Musiker mit seinem Waldhorn auf sich alleine gestellt. Keine Stütze von hinten, nur er und sein Horn. Mit sattem Ton trällert er das erste Signal, bevor das Orchester wieder einsetzt. Die Bürgerkapelle ist in der Schlussphase zur Vorbereitung des großen Kirchenkonzertes kommendes Wochenende. Neben klassischen Werken von Mussorgski aber auch Filmmusik von John Williams steht dieses Hornkonzert auf dem Programm. Doch wie kam es dazu? Letztes Jahr trat Simon Breyer mit diesem Werk zum Wettbewerb „Jugend musiziert“ an und holte sich dort einen ersten Preis. Damit sich der Aufwand auch lohnt und um den Musiker weiter zu fordern, schlug sein Lehrer und Dirigent des Ensembles, Florian Keller vor, das Werk nochmals mit großem Orchester aufzuführen. Virtuosität ist gefragt, wenn die Finger des 16-jährigen über die Ventile huschen… und an den Ventilen ist Simon froh, denn das Werk wurde einst für das ursprünglich ventillose Waldhorn geschrieben, wie in der Literatur zu lesen ist. Auch für das Orchester ist das Werk eine Herausforderung. Laut und brachial spielen kann jeder, aber dieses Stück erfordert eine leichte kammermusikalische Unterstützung ohne den Solisten zu übertönen. Viele Passagen sind so transparent, da kann sich keiner hinter dem anderen verstecken.

 

Lernte Richard Strauss bei seinem Vater Franz Strauss das Hornspielen, so liegt das Musizieren auch in Simons Familie: sein Vater spielt ein paar Stühle rechts von ihm das Tenorhorn, der Bruder schräg hinter ihm die Posaune und seine Schwester links von ihm das Saxophon. „Zur Zeit übt Simon jeden Tag eine Stunde“ sagt diese „ich kann schon jeden Takt mitsingen“. Wir fragen ihn, welcher der drei Sätze denn sein Lieblingssatz ist „Der letzte!“ „Weil dort die Post abgeht?“ „Ja, und dann ist es bald vorbei“, grinst er verschmitzt. Wird schon klappen – wir drücken die Daumen.

Musikalische Narrenzeit

Vier Fasnetsumzüge begleitete die Bürgerkapelle in der fünften Jahreszeit die Langenargener Zunft d’Damglonker. Zusammen mit der Jugendkapelle zogen die Musikerinnen und Musiker unter lautem „Sowieso- Allweilno“ der Zuschauer durch Langenargens Straßen. Vom Wetterglück verschont waren die Teilnehmer beim Ringtreffen  des Alemannischen Narrenrings in Friedrichshafen – grauer Himmel und Schneematsch trübte die Stimmung zum großen Narrensprung mit über 90 teilnehmenden Zünften.

 

Besseres Wetter hatte die Narrenzunft Kressbronn zu ihrem Umzug bestellt. Sonnenschein erfreute die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand ebenso wie die Pfälleler der Zunft, die zum Langenargener Narrenmarsch „glonkten“ und schunkelten.

 

Zu guter Letzt spielte die Bürgerkapelle zum Fasnetstreiben in Oberdorf. Nachdem der Narrenbaum kopfüber vor dem DGH aufgestellt war, wand sich ein kleiner aber feiner Umzug durch den Ort. Bei einem Kaltgetränk und heißer Wurst konnte man in geselliger Runde abschließend die Saison nochmals Revue passieren lassen.

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